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Rollgerüst Test & Vergleich 2026: 6 Marken, 7 Kriterien, klare Empfehlung

Rollgerüst-Test 2026 · 6 Marken · 7 Kriterien · Profi-Vergleich

Rollgerüst Test & Vergleich 2026: 6 Marken, 7 Kriterien, klare Empfehlung

Rollgerüst-Test und Vergleich 2026: Altrex, MUNK Günzburger, KRAUSE STABILO, Hymer, ZARGES, Albert — wir vergleichen sechs Profi-Hersteller anhand von sieben Kriterien (Norm-Compliance, Sicherheit, Aufbauzeit, Tragkraft, Garantie, Preis, Service) und geben eine klare Empfehlung je Anwendung.

6 Marken
im Test
7 Kriterien
Norm-Compliance
Klare Empfehlung
je Anwendung
2026
aktuell

Rollgerüst Test & Vergleich 2026: Die besten Fahrgerüste im Check

Rollgerüst ist nicht gleich Rollgerüst. Wer sich mal eine Stunde durch die Angebote klickt, merkt schnell: Zwischen den Herstellern liegen Welten. Anderes Material, andere Philosophie, anderer Preis. Wir verkaufen alle vier großen Marken und kennen deren Stärken und Macken aus dem Tagesgeschäft. Hier unser ehrlicher Vergleich.

Bewertungskriterien: So haben wir verglichen

  • Stabilität & Sicherheit – Standfestigkeit in verschiedenen Höhen, Vibrationen
  • Handhabung & Bedienung – Aufbau-Geschwindigkeit, Fahren, Ergonomie
  • Verarbeitung & Material – Qualität, saubere Verarbeitung, Verschleißfestigkeit
  • Langlebigkeit & Service – Garantie, Ersatzteile, Kundensupport
  • Preis-Leistung – Was bekomme ich für mein Geld?
  • Zertifizierung – DIN EN 1004, TÜV/DEKRA

1. Altrex – Der Innovator aus Holland (4,8/5)

Altrex kommt aus den Niederlanden und hat sich auf leichte, durchdachte Rollgerüste spezialisiert. Was sofort auffällt: Die Bedienung ist richtig gut gelöst. Aufbau, Fahren, Bremsen – alles fühlt sich intuitiv an. Die Aluminium-Konstruktionen sind leicht genug, um sie auch alleine handhaben zu können, und trotzdem stabil genug für den Profi-Einsatz. Die Rollen laufen butterweich, das Sicherheitskonzept ist auf dem neuesten Stand und die Produktpalette deckt von 3 bis über 12 Meter alles ab. Ersatzteile? Kein Problem, die Versorgung stimmt. Preislich liegt Altrex am oberen Ende. Das muss man wissen. Und wer sein Gerüst wochenlang stationär stehen lässt, braucht die leichte Bauweise eigentlich gar nicht – da zahlt man für Mobilität, die man nicht nutzt. Für wen? Profis, die mobil arbeiten und häufig den Standort wechseln. Malermeister, Fassadenbauer, Renovierungsbetriebe.

2. Krause – Der deutsche Klassiker (4,7/5)

Über 70 Jahre Erfahrung – das merkt man. Krause-Gerüste sind keine Designwunder, aber sie funktionieren einfach. Tag für Tag, Jahr für Jahr. Wir kennen Betriebe, die ihre Krause-Gerüste seit über 20 Jahren im Einsatz haben und die Dinger laufen immer noch einwandfrei. Die Langlebigkeit ist beeindruckend. Faire Preise, breites Zubehör, und wenn mal was kaputt geht: Anrufen, bestellen, fertig. Der After-Sales-Service funktioniert. Wo Krause Punkte verliert: Die Bedienung fühlt sich neben einem Altrex manchmal etwas altbacken an. Etwas schwerer, etwas weniger elegant. Wem das egal ist, der bekommt hier das beste Preis-Leistungs-Verhältnis am Markt. Für wen? Betriebe, die ein verlässliches Arbeitstier suchen und ihr Gerüst über viele Jahre nutzen wollen.

3. Zarges – Premium ohne Kompromisse (4,6/5)

Zarges ist der Mercedes unter den Rollgerüst-Herstellern. Jedes Detail sitzt, die Materialqualität ist erstklassig, die Traglast-Kapazität beeindruckend. Wer ein Zarges-Gerüst in die Hand nimmt, spürt den Unterschied sofort. Die Verarbeitung spricht für sich. Robuste Konstruktion, erstklassige Materialien, Stabilität auch unter harten Bedingungen. Wenn auf einer Großbaustelle 10 Gerüste gleichzeitig stehen und jeden Tag bewegt werden – da zeigt Zarges, was es kann. Der Preis? Hoch. Die teuerste Option im Vergleich. Für einen kleinen Dreimann-Betrieb schwer zu rechtfertigen. Auch beim Gewicht spürt man den Unterschied zu Altrex deutlich – Zarges baut eben robust, nicht leicht. Für wen? Große Baubetriebe, Industrieanwendungen und Projekte mit hohen Anforderungen.

4. MUNK Günzburger – Der Spezialist (4,5/5)

MUNK ist vielleicht nicht so bekannt wie Krause oder Zarges, hat aber in den letzten Jahren stark aufgeholt. Die Steigtechnik-Spezialisten aus Günzburg bringen immer wieder clevere Konstruktionen auf den Markt. Innovation zu fairen Preisen – das trifft es bei MUNK ziemlich gut. Durchdachte Ergonomie, ordentliche Verarbeitung, und wenn man den technischen Support anruft, hat man jemanden dran, der sich auskennt. Was man wissen sollte: Das Servicenetzwerk ist noch nicht überall so dicht wie bei Krause oder Zarges. Und der Name ist vielen Handwerkern schlicht nicht geläufig. Das ändert sich gerade, aber es ist noch ein Stück Weg. Für wen? Betriebe, die innovative Lösungen zu fairen Preisen suchen. Besonders stark bei Spezialanwendungen.

Empfehlungen nach Einsatzzweck

  • Malerbetriebe und Fassadenbauer: Altrex oder Krause
  • Bauunternehmen und Großprojekte: Zarges
  • Kleine und mittlere Handwerksbetriebe: Krause oder MUNK
  • Spezialanwendungen: MUNK Günzburger

Was bei allen vier gleich ist

Und das ist das Entscheidende: Alle vier Hersteller produzieren in Deutschland oder den Niederlanden. Alle erfüllen die DIN EN 1004 vollständig. Alle haben TÜV- oder DEKRA-Zertifikate. Das sollte das absolute Minimum sein, das Sie bei einem Rollgerüst akzeptieren. Billige No-Name-Importe aus Fernost mögen 500 Euro günstiger sein – aber wenn es um die Sicherheit Ihrer Mitarbeiter geht, ist das eine Rechnung, die nicht aufgeht.

Fazit: Den einen Testsieger gibt es nicht

Welches Rollgerüst das beste ist, hängt davon ab, was Sie damit vorhaben. Das Wichtigste: Entscheiden Sie sich für einen etablierten Hersteller mit vollständiger Zertifizierung und gutem Service. Dann machen Sie mit keiner der vier Marken einen Fehler. Jetzt kostenlos beraten lassen auf meinrollgeruest.de
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Rollgerüst mieten oder kaufen? Was sich wirklich lohnt

Mieten oder Kaufen · Wirtschaftlichkeit · Praxis-Empfehlung

Rollgerüst mieten oder kaufen? Was sich wirklich lohnt

Rollgerüst mieten oder kaufen? Wir rechnen vor, was sich wirklich lohnt: Bei mehr als 2–3 Einsätzen pro Jahr ist der Kauf wirtschaftlicher. Bei gelegentlichem Bedarf oder einmaliger Sanierung lohnt die Miete. Plus: BG-Bau-Förderung kann bis 50 % der Anschaffungskosten zurückerstatten.

Faustregel
2–3 Einsätze/Jahr
Miete
ab 45 €/Tag
Kauf
ab ~700 €
Förderung
BG-Bau bis 50%

Rollgerüst mieten oder kaufen? Was sich wirklich lohnt

„Kaufen oder mieten?” – diese Frage hören wir praktisch bei jedem Beratungsgespräch. Die Antwort wünschen sich viele als klares Ja oder Nein. Ist es aber nicht. Es hängt davon ab, wie oft Sie das Rollgerüst tatsächlich brauchen. Wir haben mal die Zahlen nebeneinandergelegt.

Die Zahlen auf dem Tisch

Nehmen wir als Beispiel ein solides Aluminium-Rollgerüst mit 5 bis 7 Metern Arbeitshöhe – etwa von Krause oder Altrex. Das ist die Größe, die im Handwerk am häufigsten gebraucht wird.

Was der Kauf kostet

Der Anschaffungspreis liegt bei 2.500 bis 3.500 Euro. Dazu kommen jährliche Kosten: Wartung (etwa 125 bis 175 Euro), Lagerung und Versicherung (150 bis 250 Euro) und die Sicherheitsprüfung alle zwei Jahre (100 bis 150 Euro). Macht unterm Strich rund 275 bis 425 Euro pro Jahr – plus natürlich die einmalige Anschaffung.

Was die Miete kostet

Tagesmieten für ein vergleichbares Gerüst liegen üblicherweise bei 50 bis 100 Euro, im Schnitt etwa 75 Euro pro Tag. Bei 10 Einsätzen im Jahr, die jeweils rund 2 Tage dauern, landen Sie bei 1.500 Euro. Plus eventuell Liefer- und Transportgebühren.

Ab wann rechnet sich der Kauf?

Hier wird es spannend:
  • 5 Einsätze/Jahr: Mietkosten ~750 € vs. Kaufkosten ~3.275 € → Miete günstiger
  • 10 Einsätze/Jahr: Mietkosten ~1.500 € vs. Kaufkosten ~3.275 € → Miete günstiger
  • 20 Einsätze/Jahr: Mietkosten ~3.000 € vs. Kaufkosten ~3.275 € → Etwa gleich
  • 25 Einsätze/Jahr: Mietkosten ~3.750 € vs. Kaufkosten ~3.275 € → Kauf günstiger
  • 30 Einsätze/Jahr: Mietkosten ~4.500 € vs. Kaufkosten ~3.275 € → Kauf deutlich günstiger
Der Break-even liegt also bei etwa 20 Einsätzen im Jahr. Ab diesem Punkt fangen Sie an, mit dem eigenen Gerüst Geld zu sparen. Und ab dem zweiten Jahr wird der Unterschied richtig deutlich.

Wann Mieten die bessere Wahl ist

Mieten macht Sinn, wenn Sie weniger als 15 bis 20 Einsätze im Jahr haben. Oder wenn es um ein einmaliges Projekt geht, für das Sie eine bestimmte Höhe brauchen, die Sie sonst nie einsetzen. Auch für Betriebe in der Gründungsphase, die noch kein großes Budget haben, ist Rollgerüst mieten der sichere Weg. Kein Kapital gebunden, keine Lagerfläche nötig, keine Wartung, keine Versicherung. Sie holen das Gerüst, nutzen es und geben es zurück. Das technische Risiko liegt komplett beim Vermieter. Die Nachteile zeigen sich bei regelmäßiger Nutzung: Dann wird es schnell teuer. Dazu kommt die Abhängigkeit vom Vermieter – ist das gewünschte Gerüst gerade nicht verfügbar, steht die Baustelle still.

Wann der Kauf die bessere Wahl ist

Rollgerüst kaufen lohnt sich ab etwa 20 Einsätzen pro Jahr. Sie haben es immer sofort verfügbar, kontrollieren selbst den Zustand und sind von niemandem abhängig. Ein gutes Rollgerüst hält 15 bis 25 Jahre. Auf diese Zeitspanne gerechnet kostet Sie jeder einzelne Einsatz irgendwann nur noch ein paar Euro. Was viele vergessen: Steuerlich können Sie das Gerüst als Betriebsausstattung abschreiben. Je nach Betriebsgröße macht das einiges aus. Klar, die Anfangskosten sind hoch. Sie brauchen Platz zum Lagern und müssen regelmäßig warten lassen. Aber wer das von Anfang an einkalkuliert, fährt auf Sicht deutlich günstiger.

Die Hybrid-Strategie: oft die cleverste Lösung

Viele erfahrene Betriebe machen es so: Sie kaufen das Rollgerüst in der Größe, die sie am häufigsten brauchen – meist 5 bis 7 Meter. Für die seltenen Projekte, die eine andere Höhe erfordern, wird dazugemietet. Geringe laufende Kosten und trotzdem flexibel. Ein Beispiel: Ein Malereibetrieb kauft sich ein 5-Meter-Gerüst für etwa 2.500 Euro. Das nutzt er für 80 Prozent seiner Aufträge. Wenn mal ein Projekt mit 10 Meter Arbeitshöhe kommt, mietet er für ein paar Tage dazu.

Finanzierungsmöglichkeiten

  • Leasing: Monatliche Raten, am Ende Übernahme möglich – gut bei konstanter Auslastung
  • Betriebskredit: Spezielle Konditionen für Arbeitsmittel bei vielen Banken
  • Förderungen: KfW und regionale Wirtschaftsförderungen haben Programme für Handwerksbetriebe
  • Ratenkauf: Viele Fachhändler bieten Ratenzahlung direkt an

Fazit: Die richtige Entscheidung hängt von Ihren Zahlen ab

Weniger als 15 Einsätze pro Jahr? Mieten ist günstiger. Zwischen 15 und 25 Einsätze? Die Hybrid-Strategie ist meistens am cleversten. Mehr als 25 Einsätze? Kaufen ist wirtschaftlich die einzig sinnvolle Option. Zählen Sie Ihre tatsächlichen Einsätze im letzten Jahr zusammen und rechnen Sie mit der Break-even-Tabelle oben. Und wenn Sie unsicher sind: Lassen Sie sich beraten. Wir rechnen das gerne gemeinsam mit Ihnen durch. Kostenlose Break-even-Berechnung anfordern auf meinrollgeruest.de
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Rollgerüst aufbauen: So geht’s richtig – Schritt für Schritt

Aufbauanleitung · 10 Schritte · DIN EN 1004-1 · TRBS 2121-1

Rollgerüst aufbauen: So geht’s richtig – Schritt für Schritt

Ein Rollgerüst sicher aufzubauen ist kein Mysterium — aber Sorgfalt und Norm-Compliance sind Pflicht. Maßgeblich ist die Aufbau- und Verwendungs-Anleitung (AuV) Ihres Herstellers. Wir ergänzen sie mit den 10 Schritten, die in der Praxis am häufigsten falsch gemacht werden.

10 Schritte
strukturiert
DIN EN 1004-1
Norm-konform
Diagonale
Aussteifung
Ausleger
Kipp-Schutz

Ein Rollgerüst aufzubauen ist kein Mysterium — aber Sorgfalt und Norm-Compliance sind Pflicht. Maßgeblich ist immer die Aufbau- und Verwendungs-Anleitung (AuV) Ihres Herstellers. Dieser Leitfaden ergänzt die AuV mit den 10 Schritten, die in der Praxis am häufigsten falsch gemacht werden — und mit den präzisen Norm-Vorgaben nach DIN EN 1004-1 (2021) + TRBS 2121-1.

Bevor Sie anfangen: Lesen Sie diese Anleitung und vor allem die Hersteller-AuV einmal komplett durch. Im Zweifelsfall: Hersteller anrufen oder den Aufbau von erfahrenen Kollegen begleiten lassen.

⚠ Lebenswichtige Sicherheits-Grundregel

Der Aufstieg erfolgt IMMER von der Innenseite des Gerüsts — niemals außen am Rahmen hoch- oder herunterklettern. Das ist die häufigste Unfallursache bei Rollgerüst-Stürzen laut BG-Bau-Statistik. Standard-Aufstieg ist über die Rahmen-Sprossen (Innenseite); nicht jedes Gerüst hat eine separate integrierte Leiter oder Treppe. Außen-Klettern bedeutet Lebensgefahr und ist nach DIN EN 1004-1 sowie TRBS 2121-1 ausdrücklich untersagt.

Vor dem Aufbau: Material und Umgebung checken

  • Alle Teile vorhanden? Rahmen, Plattformen, Geländer, Bordbretter, Ausleger / Stabilisatoren, Diagonalen, vario-fix-Bolzen oder Safe-Quick-Verbinder, Lenkrollen mit Feststellbremse?
  • Sichtbare Beschädigungen, Risse oder Verschleißspuren an Aluminium-Profilen oder Plattformen?
  • Rollen drehen sauber, Bremsen-Mechanik einrastend?
  • Bolzen, Stifte und Sicherungs-Federn vollständig?
  • Hersteller-AuV griffbereit (gesetzliche Pflicht bei jeder Aufstellung)?
  • Sicherheitsschuhe S3, Helm bei Aufbau höher 4 m?
  • Genug freie Fläche für Standfläche + Ausleger (typisch 3 × 3 m bei Plattform-Höhe bis 4 m, mehr bei höheren Aufbauten)?
  • Untergrund eben und tragfähig — punktuelle Last pro Lenkrolle bis 5 kN (≈ 500 kg), bei weichem Untergrund Lastverteilungs-Platten unterlegen?
  • Wind-Check: bei Aufbau-Beginn Windgeschwindigkeit unter 8 m/s (Beaufort 5), während des Aufbaus unter 12 m/s (Beaufort 6, ≈ 50 km/h)?

Wenn einer dieser Punkte nicht erfüllt ist — erst das Problem lösen, dann aufbauen.

Schritt 1: Untergrund prüfen und Grundrahmen aufstellen

Der Boden entscheidet über die Sicherheit des gesamten Aufbaus. Rasen, Sand, lockerer Schotter, schräger Boden — vergessen Sie es. Sie brauchen einen ebenen, festen Untergrund. Bei weichem oder unebenem Untergrund: Last­verteilungs-Platten oder Balken verwenden. Mit Wasserwaage prüfen, ob die Standfläche wirklich eben ist — das dauert zwei Minuten und kann einen Sturz verhindern.

Anschließend den Grundrahmen aus Roll- oder Fahrwerk-Rahmen + Lenkrollen + ersten Klapprahmen-Aufbau zusammenfügen. Systematisch arbeiten, Bolzen handfest einrasten lassen — bei modernen Profi-Gerüsten (vario-fix, Safe-Quick) klicken die Verbinder federgespannt ein, keine Schrauben.

Häufigster Fehler überhaupt: Gerüste auf unebenem Boden aufbauen — Hauptursache für Stürze laut BG-Bau-Statistik.

Schritt 2: Lenkrollen und Bremsen montieren

Lenkrollen an die vorgesehenen Aufnahmen, alle vier auf gleicher Höhe. Jede Rolle einmal mit der Hand drehen — muss leicht und gleichmäßig laufen. Sicherungsstifte und Federverschlüsse korrekt einrasten.

Wichtig zu den Bremsen: Nach DIN EN 1004-1 muss das Rollgerüst über mindestens zwei diagonal angeordnete Feststellbremsen verfügen, in der Praxis-Empfehlung der Hersteller sind alle vier Lenkrollen mit Bremse. Beim Arbeiten oben werden ALLE Bremsen festgesetzt — kein Verhandlungsspielraum.

Schritt 3: Vertikale Rahmen aufstellen

Die Klapprahmen und Standrahmen tragen das gesamte Gewicht und übertragen die Last auf die Lenkrollen. Wasserwaage anlegen und prüfen, dass alle vier Ecken senkrecht stehen und auf gleicher Höhe sind.

Ein schiefer Rahmen — und wir reden von nur 5 Zentimetern Abweichung — kann die statische Stabilität erheblich reduzieren. Das ist kein theoretisches Risiko, das passiert in der Praxis.

Schritt 4: Diagonalstreben anbringen (Aussteifung)

Wichtige Klarstellung: Diagonal­streben (Diagonalen) dienen zur Aussteifung des Gerüst-Rahmens — sie verhindern die Verformung des Rechteck-Aufbaus zum Parallelogramm und übertragen Längs-Kräfte ins Fahrwerk. Diagonalen sind nicht das Mittel gegen Umkippen — dafür gibt es Ausleger und Stabilisatoren (siehe nächster Schritt).

Diagonalen werden in der Aufbau- und Verwendungs-Anleitung an präzisen Stellen vorgeschrieben — bei modernen Profi-Rollgerüsten oft versetzt auf jedem zweiten Stock. Jeder Hersteller hat ein eigenes System (Altrex, MUNK SG, KRAUSE STABILO, Hymer, Albert), daher zwingend in die AuV schauen.

Schritt 5: Ausleger / Stabilisatoren montieren (Kipp-Schutz)

Ausleger (auch Stabilisatoren oder Outrigger genannt) vergrößern die effektive Standfläche und sichern das Rollgerüst gegen Umkippen. Sie sind das Hauptmittel gegen seitlichen Sturz.

Wann sind Ausleger Pflicht (nach DIN EN 1004-1)?

  • Innen-Einsatz: ab Plattform-Höhe 4,0 m
  • Außen-Einsatz: ab Plattform-Höhe 2,0 m
  • Bei schmalen 0,75-m-Rollgerüsten oft schon ab 2,5 m

Maßgeblich ist immer die AuV des konkreten Modells. Ausleger werden diagonal in die unteren Klapprahmen eingehängt oder verschraubt, die Stützfüße müssen auf festem Boden aufliegen (gegebenenfalls Platten unterlegen).

Ballast ist die Alternative oder Ergänzung: Säcke mit Sand, Stein-Ballast oder Wasser-Ballast in den unteren Plattform-Ebenen. Praxis-Regel: Außen-Einsatz braucht immer mehr Ballast als Innen-Einsatz; die exakten Ballast-Werte je Modell stehen in der jeweiligen Hersteller-AuV (z. B. Altrex BuV-PDF, MUNK SG-Tabellen).

Schritt 6: Arbeitsplattformen einsetzen

Plattformen vollständig auflegen, nicht nur an den Kanten. Mit Sicherungsstiften, Bolzen oder integrierten Federbolzen gegen Verrutschen sichern. Plattformen mit Längsklappe in den ausgewiesenen Aufstiegs-Bereichen einsetzen.

Bei höheren Gerüsten (Plattform-Höhe über 4 m): Zwischen­plattformen alle 2 m versetzt einplanen. Diese dienen sowohl der Last-Verteilung als auch dem reduzierten Absturz-Risiko bei Innenleiter-Aufstieg.

Eine nicht gesicherte Plattform kann beim Betreten wegrutschen — Sicherung ist keine Option, sondern Pflicht.

Schritt 7: Schutzgeländer und Bordbretter montieren

Gesetzliche Pflicht nach DIN EN 1004-1 auf allen offenen Plattform-Seiten:

  • Hauptgeländer auf Höhe 1,00 m über der Plattform (Mindest-Maß)
  • Knieleiste (Zwischenholm) auf Höhe 0,50 m
  • Bordbrett mindestens 0,15 m hoch (Schutz gegen herabfallende Werkzeuge)

Profi-Modelle mit vorlaufendem Geländer (Altrex Safe-Quick, MUNK FlexxTower SGX ergo, STR-Eigenmarke Smart-Art) bauen das Geländer bereits beim Aufstieg in die nächste Ebene mit auf — diese Modelle sind BG-Bau-förderfähig.

Hinweis: Mi TOWER und Mi TOWER PLUS bauen mit Streben­system, nicht mit Safe-Quick — bei diesen Modellen Aufbau gemäß spezieller AuV.

Schritt 8: Aufstieg von der Innenseite installieren — niemals außen klettern

⚠ Pflicht-Regel ohne Ausnahme: Der Aufstieg auf jede Plattform erfolgt ausschließlich von der Innenseite des Gerüsts. Außen am Rahmen hoch- oder herunterzuklettern ist nach DIN EN 1004-1 + TRBS 2121-1 ausdrücklich untersagt und Hauptursache für tödliche Stürze laut BG-Bau-Unfallstatistik.

Drei Aufstiegs-Varianten — alle von innen:

  • Aufstieg über die Rahmen-Sprossen (Innenseite) — Standard. Die meisten Profi-Rollgerüste werden über die Sprossen des Klapprahmens bestiegen, von der Innenseite des Gerüsts. Sprossenabstand normgerecht max. 0,30 m, Tritte rutschsicher.
  • Separate Innen-Leiter bei größeren Modellen (z. B. Altrex RS Tower 51-S, manche Hymer-/Albert-Varianten) — fest in die Innen-Sektion eingehängt.
  • Schräg-Aufstieg oder Treppen-Modul bei XL-Varianten (RS Tower 53, KRAUSE STABILO Treppen, MUNK SG-Treppen, Albert Treppengerüste 7700) — Steigungs­winkel 45–60°, Plattform-Übergang mit Aufstiegs-Klappe, Geländer durchgehend 1,00 m.

Egal welche Variante: Aufstieg, Stand auf der Plattform und Abstieg passieren immer auf der Innenseite. Aufstiegs-Sprossen müssen rutschsicher sein, die Plattform-Klappe muss sich beim Hochsteigen öffnen und nach Erreichen der Plattform wieder schließen.

Schritt 9: Aufbau testen — Stabilität, Bremsen, Verbinder

Aufbau-Test bei zugehängten Plattformen und vor erstem Betreten:

  • Leicht gegen alle vier Seiten drücken — kein Wackeln, kein Kippeln
  • Kontrolle aller Diagonalen + Ausleger auf festen Sitz
  • Ein Stück hin- und herfahren, dann alle Bremsen festsetzen
  • Mit ordentlich Kraft gegen das Gerüst drücken — keine Bewegung darf entstehen
  • Beim Test einer von unten beobachten lassen, ob Bauteile nachgeben

Klare Regel: Solange jemand oben auf der Plattform steht, fährt das Gerüst nicht. Alle Bremsen sind festgesetzt. Vor jedem Versetzen Plattform räumen.

Schritt 10: Abschluss­kontrolle und Dokumentation

Vollständige Kontrolle:

  • Standfläche eben + tragfähig?
  • Rahmen senkrecht?
  • Diagonalen und Ausleger vollständig montiert?
  • Geländer + Knieleiste + Bordbrett auf allen offenen Seiten?
  • Plattformen gesichert?
  • Bremsen funktionsfähig?
  • Tragfähigkeit (Lastklasse 1–3 je nach Modell) für die geplante Nutzung ausreichend?
  • Alle Mitarbeiter eingewiesen (Unterweisung nach DGUV 201-011)?

Foto der Aufbau-Konfiguration für die Sachkundigen-Prüfung (jährlich oder nach jeder Umsetzung Pflicht) und als Referenz beim nächsten Aufbau.

Die 7 häufigsten Aufbau- und Nutzungs-Fehler

  1. Außen am Rahmen hoch- oder herunterklettern (Lebensgefahr): Aufstieg IMMER von der Innenseite — über die Rahmen-Sprossen (Standard), die Innen-Leiter, den Schräg-Aufstieg oder das Treppen-Modul. Außen-Klettern ist Hauptursache für tödliche Gerüst-Unfälle und nach DIN EN 1004-1 + TRBS 2121-1 untersagt
  2. Unebener Untergrund: Boden immer prüfen, bei Bedarf mit Lastverteilungs-Platten ausgleichen
  3. Verbinder nicht eingerastet: Alle Bolzen / Safe-Quick / vario-fix-Verbinder bis zum hörbaren Klick einrasten lassen
  4. Geländer unvollständig: Auf allen offenen Seiten Hauptholm + Knieleiste + Bordbrett — DIN EN 1004-1
  5. Ausleger vergessen: Ab Plattform-Höhe 4 m innen / 2 m außen Pflicht — gegen Umkippen
  6. Diagonalen vergessen: Aussteifung des Rahmens — verhindern Parallelogramm-Verformung
  7. Bremsen nicht kontrolliert: Vor jeder Arbeit alle Bremsen aktivieren und gegen-prüfen

Tägliche Checkliste während der Arbeit

Auch nach dem ersten Aufbau: Jeden Tag vor Arbeitsbeginn kurz prüfen.

  • Alle Bremsen aktiviert?
  • Geländer intakt, Knieleiste + Bordbrett auf Platz?
  • Plattform nicht überladen (max. Last laut Lastklasse: Klasse 2 = 150 kg/m², Klasse 3 = 200 kg/m² Maximum bei Rollgerüst)?
  • Keine losen Werkzeuge auf der Plattform?
  • Aufstieg immer von der Innenseite (über Rahmen-Sprossen, Innen-Leiter oder Schräg-Aufstieg) — niemals außen hoch- oder runterklettern?
  • Wind-Check: bei Windgeschwindigkeit über 12 m/s (Beaufort 6) Arbeit einstellen, Gerüst sichern oder demontieren

Das dauert 5 Minuten und gehört genauso selbstverständlich zur Arbeits­vorbereitung wie der Griff zum Helm.

Norm- und Förder-Hinweise

  • DIN EN 1004-1 (2021): Mobile Arbeits­bühnen aus vorgefertigten Bauteilen — die maßgebliche Norm für Roll- und Fahrgerüste
  • TRBS 2121-1: Technische Regeln Betriebssicherheit — Verwendung mobiler Arbeitsgerüste
  • DGUV-Information 201-011: Handlungs­anleitung Gerüstbau — Aufbau, Umbau, Abbau nur durch unterwiesene Personen, jährliche Sachkundigen-Prüfung
  • BG-Bau-Arbeitsschutzprämien: Klappgerüste und Rollgerüste mit vorlaufendem Geländer (Safe-Quick / Smart-Art / GuardMatic) bis zu 50 % Zuschuss, max. 10.000 €/Jahr

Fazit

Aufbau eines Rollgerüsts ist kein Mysterium — aber er verdient Ihre volle Aufmerksamkeit und Compliance mit der Hersteller-AuV. Diese 10 Schritte stellen sicher, dass Ihr Rollgerüst sicher steht und zuverlässig funktioniert.

Die drei wichtigsten Praxis-Regeln, die wir in der Beratung immer wieder klären:

  • Aufstieg IMMER von der Innenseite — über die Rahmen-Sprossen (Standard bei den meisten Gerüsten), die separate Innen-Leiter oder das Schräg-/Treppen-Modul. Niemals außen am Rahmen klettern (Lebensgefahr, DGUV-Pflicht)
  • Diagonalen = Aussteifung des Rahmens (gegen Parallelogramm-Verformung)
  • Ausleger / Stabilisatoren = Kipp-Schutz (vergrößern Standfläche)

Im Zweifelsfall lieber einmal zu viel kontrollieren als zu wenig — und immer die Hersteller-AuV als verbindliche Referenz.

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Rollgerüst kaufen: Der ultimative Ratgeber 2026

Rollgerüst kaufen · Ratgeber 2026 · Profi-Auswahl

Rollgerüst kaufen: Der ultimative Ratgeber 2026

Der ultimative Rollgerüst-Ratgeber 2026 für Maler, Trockenbauer, Elektriker, Hausmeister und Privatkunden — was kostet ein Rollgerüst, welche Hersteller sind seriös, welche Norm ist Pflicht, welche Klasse für welchen Einsatz. Hier finden Sie alle Antworten kompakt zusammengefasst.

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Wer ein Rollgerüst kaufen will, steht vor einer echten Investitionsentscheidung. Mal eben 3.000 oder 5.000 Euro ausgeben – das muss sitzen. Gerade Handwerksbetriebe, Maler und Baufirmen wollen vorher wissen, worauf es ankommt. Genau darum geht es hier: Arbeitshöhe, Material, Marken, Kosten und die Fehler, die wir bei Kunden immer wieder sehen.

Die Kompakt-Version mit Preis-Tabelle und Marken-Vergleich finden Sie auf unserer Übersichtsseite Rollgerüst kaufen – Beratung. Dieser Blogbeitrag geht in die Tiefe.

Warum überhaupt kaufen statt mieten?

Die ehrliche Antwort: Nicht für jeden lohnt sich der Kauf. Aber wenn Sie regelmäßig mit Rollgerüsten arbeiten – sagen wir mehr als 15 bis 20 Einsätze im Jahr – dann rechnet sich ein eigenes Gerüst ziemlich schnell. Sie haben es immer griffbereit, müssen sich nicht um Verfügbarkeiten beim Vermieter kümmern und bauen sich Stück für Stück eine eigene Flotte auf.

Unsere Erfahrung zeigt: Ein ordentliches Rollgerüst Made in Germany oder Holland hat sich nach etwa 15 bis 20 Einsätzen bezahlt gemacht. Danach arbeiten Sie im Grunde kostenlos damit.

Worauf kommt es beim Kauf wirklich an?

Die Arbeitshöhe – das A und O

Die Arbeitshöhe ist das Kriterium Nummer eins. Klingt simpel, wird aber erstaunlich oft falsch eingeschätzt:

  • 3–4 Meter: Innenbereich, Decken streichen, Innenwände
  • 5–7 Meter: Standard-Außenarbeiten – Fenster, Balkone, mittlere Fassaden
  • 8–10 Meter: Höhere Fassaden, Dachrand, große Hausfassaden
  • 12+ Meter: Großprojekte – Industriegebäude, Mehrfamilienhäuser

Faustregel: Arbeitshöhe = Plattformhöhe + 2,00 m.
Die zwei Meter sind die durchschnittliche Oberkörper-Reichweite. Für 6 m Arbeitshöhe reicht eine Plattform auf 4 m.

Aluminium oder Stahl?

Diese Frage kommt in fast jedem Beratungsgespräch.

Aluminium ist leichter, rostet nicht und lässt sich deutlich einfacher transportieren. Wenn Sie Ihr Gerüst häufig auf- und abbauen oder zwischen Baustellen hin- und herfahren, ist Alu meistens die bessere Wahl. Ja, es kostet mehr in der Anschaffung – aber die Zeitersparnis beim Handling gleicht das schnell wieder aus.

Stahl ist robuster, trägt mehr und kostet weniger. Für stationäre Einsätze oder wenn richtig schwere Lasten drauf müssen, spricht einiges für Stahl. Der Haken: Rostschutz ist Pflicht, und das Gewicht macht den Transport zur echten Herausforderung. Mal eben alleine aufs Auto laden? Vergessen Sie es.

Für die meisten Handwerksbetriebe ist Alu die richtige Wahl. Im Industriebereich, wo das Gerüst wochenlang am selben Platz steht, kann Stahl aber durchaus Sinn machen.

DIN EN 1004-1 – ohne geht gar nicht

Hier gibt es nichts zu diskutieren. Die DIN EN 1004-1 ist seit 2020 die gültige europäische Norm für fahrbare Arbeits- und Schutzgerüste und ersetzt die alte DIN EN 1004. Sie regelt: Traglast (in der Regel 150 bis 200 kg pro Quadratmeter Plattform), maximale Höhen, Sicherheitsvorrichtungen wie Geländer und Fußleisten, Rollen und deren Verriegelung sowie Wartungsanforderungen.

Unser klarer Rat: Kaufen Sie nur Gerüste mit TÜV- oder DEKRA-Zertifikat, die die DIN EN 1004-1 vollständig erfüllen. Achten Sie im Typenschild auf das „-1″ — alte DIN EN 1004 ohne -1 gilt nicht mehr. Billige Importe ohne Zertifizierung mögen auf den ersten Blick verlockend sein – aber sie gefährden Ihre Mitarbeiter und können im Schadensfall zu massiven Haftungsproblemen führen.

Im gewerblichen Einsatz sind Sie zusätzlich an die TRBS 2121-1 gebunden — Aufbau und Prüfung nur durch unterwiesene Personen. Viele Modelle aus unserem Sortiment sind über die BG-Bau förderfähig.

Die großen Marken im Vergleich

In unserem Sortiment führen wir fünf Hersteller, die wir aus eigener Erfahrung empfehlen können:

Altrex

Kommt aus den Niederlanden und hat sich auf innovative, leichte Rollgerüste spezialisiert. Altrex-Gerüste sind bei professionellen Malern und Fassadenbauern besonders beliebt. Die Verarbeitung ist top, die Bedienung durchdacht (Safe-Quick-Aufbausystem). Preislich eher im oberen Segment, aber das Geld ist gut angelegt.

Günzburger Steigtechnik / MUNK

Premium-Qualität aus Bayern. MUNK hat sich besonders bei industriellen und großvolumigen Anwendungen einen Namen gemacht und bringt innovative Lösungen mit (Dreifach-Plattform, teleskopierbare Modelle). Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und starker technischer Support.

Zarges

Premium pur. Zarges-Gerüste sind für Betriebe gemacht, die keine Kompromisse eingehen wollen. Exzellente Verarbeitung, hohe Traglast, langlebige Konstruktion seit 1933. Der Haken: der Preis. Für kleinere Betriebe oft überdimensioniert – aber wer das Budget hat, bekommt Spitzenqualität.

Albert Gerüste

Das Alleinstellungsmerkmal: 3 mm Aluminium-Wandstärke. Kein anderer Hersteller am Markt bietet diese Materialstärke. Sehr stabile Konstruktion bei fairem Preis – eine echte Empfehlung für Betriebe, die Wert auf Robustheit legen, ohne ins Premium-Segment zu wechseln.

Krause

Der deutsche Klassiker mit über 70 Jahren Erfahrung. Wer Krause kauft, weiß, was er bekommt: solide Handwerksqualität, lange Lebensdauer und ein riesiges Zubehör-Sortiment. Nicht das aufregendste Design, aber dafür absolut verlässlich. Stark im Heimwerker- und Einstiegssegment.

Alle fünf Marken produzieren in Deutschland oder den Niederlanden und haben TÜV/DEKRA-Zertifizierungen. Eine persönliche Beratung hilft, die richtige Marke für Ihren Einsatzzweck zu finden – schauen Sie auch in unseren Testsieger-Vergleich 2026 mit Bewertungsmatrix.

Was kostet ein Rollgerüst?

Die Preise hängen von Größe, Material und Hersteller ab:

  • Budget-Segment (3–5 m, Aluminium): 1.000 – 2.000 Euro
  • Mittelklasse (5–7 m, Aluminium): 2.000 – 4.000 Euro
  • Premium (8–10 m, Aluminium): 4.000 – 7.000 Euro
  • Großanlagen (12 m+): 8.000 – 15.000 Euro und mehr

Dazu kommen Zubehörkosten – Treppenaufstieg, Schutzbügel, spezielle Auflagen – die schnell nochmal 200 bis 1.000 Euro ausmachen können. Planen Sie das von Anfang an mit ein. Bei uns: versandkostenfrei ab 150 € Bestellwert und 3 % Skonto bei Vorkasse oder Rechnung.

Kaufcheckliste: Das sollte Ihr Rollgerüst erfüllen

  • Benötigte Arbeitshöhe genau ermittelt (lieber etwas großzügiger planen)
  • Material für Ihren Einsatzzweck gewählt (Alu für mobil, Stahl für stationär)
  • Traglast für geplante Lasten ausreichend (mindestens 150 kg/m²)
  • DIN EN 1004-1 erfüllt (auf das „-1″ achten!)
  • TÜV- oder DEKRA-Zertifikat vorhanden
  • Hersteller bietet Service und Support in Ihrer Region
  • Gesamtkosten kalkuliert (Kauf + Zubehör + Wartung)
  • Lagerplatz und Transportmittel vorhanden

Die vier häufigsten Fehler beim Kauf

Zu niedrige Arbeitshöhe gewählt. Passiert ständig. Man denkt, 5 Meter reichen – und steht dann auf der Baustelle und kommt nicht ran. Planen Sie immer etwas großzügiger.

Sicherheitsstandards ignoriert. Ja, das Gerüst ohne Zertifizierung kostet 800 Euro weniger. Aber wenn etwas passiert, stehen Sie ohne Versicherungsschutz da und haften persönlich. Das ist es nie wert.

Wartungskosten vergessen. Auch das beste Rollgerüst braucht Pflege. Regelmäßige Inspektionen, mal eine neue Rolle, Verschleißteile austauschen – das gehört in die Kalkulation.

Zubehör nicht eingeplant. Leitern, Schutzgeländer, Treppen sind oft separat zu kaufen. Wer nur den Grundpreis vergleicht, vergleicht Äpfel mit Birnen.

Fazit

Ein gutes Rollgerüst ist eine Investition, die sich über viele Jahre auszahlt. Wenn Sie auf die richtige Arbeitshöhe achten, sich für ein zertifiziertes Gerüst eines etablierten Herstellers entscheiden und das Material zu Ihrem Einsatzzweck passt, werden Sie 15, 20 oder sogar 30 Jahre Freude daran haben.

Setzen Sie auf Made-in-Germany/Holland-Qualität, TÜV/DEKRA-Zertifizierung nach DIN EN 1004-1 und nehmen Sie eine fachkundige Beratung in Anspruch. So wird Ihr Rollgerüst ein zuverlässiger Partner für sichere Arbeit in der Höhe.

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Kann ein Rollgerüst auf Treppen eingesetzt werden?

Rollgerüst auf Treppen · Niveau-Ausgleich · DIN EN 1004-1

Kann ein Rollgerüst auf Treppen eingesetzt werden?

Rollgerüste auf Treppen brauchen eine Sonderkonfiguration: Beine in unterschiedlichen Längen oder mit nivello®-Traverse (Günzburger), Schrägaufstieg-Module (Altrex RS Tower 53, KRAUSE STABILO) oder dedizierte Treppen-Gerüste. Standard-Rollgerüste auf Treppen aufzubauen ist nach DIN EN 1004-1 nur mit Höhen-Ausgleichs-System zulässig.

Treppengerüst
Sondervariante
Schrägaufstieg
Niveau-Ausgleich
nivello®
Holm-Verstellung
Treppen-Klasse 3
200 kg/m²

Kann ein Rollgerüst auf Treppen eingesetzt werden?

Ein Rollgerüst wird gegenüber festen Standgerüsten durch seine große Flexibilität geschätzt.

Abhängig vom Bauvorhaben wird diese Flexibilität auf eine harte Probe gestellt, da das Rollgerüst auf Treppen genutzt werden soll. Tatsächlich ist es möglich, ein fahrbares Alu-Gerüst auch in diesem Bereich zu nutzen, wobei einzelne Modelle für den Einsatz prädestiniert sind. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie beim Kauf des Rollgerüstes für diese Arbeitsumgebung achten müssen.

Rollgerüst auf Treppen – das ist grundlegend zu beachten

Wie bei herkömmlichen Gerüsten muss Ihnen ein Rollgerüst eine optimale Standfestigkeit zusichern, damit in einer absolut sicheren Umgebung gearbeitet werden kann. Die meisten Fahrgerüste sind hierauf ausgelegt und lassen sich nach der Positionierung sicher mit ihrer Feststellbremse fixieren. Bei dieser Fixierung des Gerüstes wird der Höhenunterschied zwischen einzelnen Absätzen mühelos ausgeglichen, um eine ebene und sichere Lauffläche für Ihre Handwerker oder Mitarbeiter zu erzeugen.

Die einzige Ausnahme stellen Klappgerüste dar, die als Fahrgerüst nicht für den Einsatz auf Treppen geeignet sind. Das klappbare Alu-Gerüst sichert Ihnen ausschließlich eine optimale und sichere Arbeitsumgebung zu, wenn sich alle Gerüstträger auf einer Ebene befinden, der Ausgleich unterschiedlicher Höhen wie bei Treppenstufen ist nicht so einfach möglich. Überlegen Sie deshalb vor dem Kauf, in welchem Umfeld Ihr klappbares Fahrgerüst genutzt werden soll.

Besonderheiten bei einem Rollgerüst mit Fahrbalken

Jedes Treppenhaus im Außenbereich ist anders, so dass nicht jedes Rollgerüst pauschal für sämtliche Einzeltreppen geeignet ist. Wird das Gerüst auf Fahrbalken gelagert und bewegt, kann die Nutzung an den individuellen Gegebenheiten scheitern. So kann die Traversenbreite der Fahrbalken zu groß sein bzw. die Breite der Treppenstufe nicht ausreichen, um das Rollgerüsthierauf zu bewegen und zu fixieren. Die Umstände sind vorab durch eine schnelle Prüfung der Gegebenheiten vor Ort zu klären.

Eventuell lässt sich beim Fahrgerüst eine Anpassung vornehmen, um dieses doch noch auf bestimmten Treppen nutzen zu können. So kann man die Fahrbalken wegzulassen und die Rollen direkt in den Gerüstrahmen einzusetzen. Wobei auch dies bei räumlich beengten Treppen nicht ausreichen dürfte. Lassen Sie sich im Zweifelsfall von uns als Experten beraten, welches Rollgerüst für Ihren Einsatzbereich geeignet ist und wie Sie auf bestimmte Treppenaufgänge mit dem richtigen Gerüst eingehen.

Das richtige Fahrgerüst für Ihren Betrieb auswählen

Bereits beim Arbeiten mit einem Rollgerüst auf ebenem Untergrund ist Markenqualität für Sicherheit und Vertrauens ins Material zu empfehlen. Dies gilt auf Treppen umso mehr, da das Alu-Gerüst hier noch größeren Anforderungen gerecht wird. Gerüste mit Ausleger sind hierfür prädestiniert, da mit ihrer Hilfe noch größere Standsicherheit erreichen. Mit dem richtigen Modell und einem gehobenen Qualitätsbewusstsein sind Rollgerüst und Treppen also kein Widerspruch zueinander, solange die wichtigsten Rahmenbedingungen geklärt sind:

  • Ein sicheres Aufstellen muss möglich sein.
  • Die Fahrbalken sind nicht zu breit.
  • Die Treppenstufen sind breit und tief genug.
  • Für den Treppeneinsatz sind Klappgerüste nicht geeignet.
  • Das Fahrgerüst stammt von einem Markenhersteller.
  • Im Idealfall verfügt es über Ausleger.

Sie haben weitere Fragen zum Thema Rollgerüst auf Treppen? Sprechen Sie uns an oder entdecken Sie direkt unsere große Produktauswahl zeitgemäßer Fahrgerüste zum attraktiven Bestellpreis online!

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Fahrgerüst mit unterschiedlichen Gerüstrollen?

Fahrgerüst-Rollen · Lenkrollen · Feststellbremsen

Fahrgerüst mit unterschiedlichen Gerüstrollen?

Die Rollen am Fahrgerüst sind sicherheitsrelevant: Mindestens zwei diagonal angeordnete Feststellbremsen sind nach DIN EN 1004-1 Pflicht — Praxis-Empfehlung sind alle vier Lenkrollen mit Bremse. Jede Rolle muss bis 5 kN punktuelle Last aufnehmen.

Lenkrollen
Bremsen
diagonal
DIN EN 1004-1
Anforderung
Tragkraft
5 kN/Rolle

Fahrgerüst mit unterschiedlichen Gerüstrollen?

Klein bis groß, Nylon bis PU: Gerüstrollen für Ihr Fahrgerüst

Hohe Regale ersteigen, Deckenarbeiten ausführen oder Sanierungen im Außenbereich: Fahrgerüst bzw. Rollgerüst erlauben mobiles Arbeiten – denn an seinem Boden sitzen robuste Gerüstrollen, entweder fest verankert oder auch flexibel beweglich. Feststellbremsen sind am Fahrgerüst Vorschrift – solide gegen Verdrehen und Wegrollen gesichert. Allerdings: Das Spektrum an Lenkrollen, Materialien und Systemen ist so vielfältig wie die Zahl zweckgerichteter Rollgerüst-Systeme selbst – welches passt wann?

Rollen für Ihr Fahrgerüst: Flexible Spezialisten

Für Bauarbeiten und Montagearbeiten in und außerhalb von Gebäuden ist ein fahrbares Gerüst ideal, weil es schnell, nach Bedarf und beliebig häufig die Position wechseln kann – auch als ganzer Fahrgerüst-Turm. Ob Montage-, Maler- oder Ausbauarbeiten und mehr – gut, wenn sich jede Fahrgerüst-Rolle einzeln in der Höhe verstellen lässt. Stahlspindeln realisieren einen einfachen, aber präzisen Höhenausgleich; Lasten werden zentrisch in die fest arretierte Rolle abgeleitet. Nur so bleibt Ihr Rollgerüst auch auf unebenem Gelände einsatzbereit – und überzeugt trotzdem mit sicherer Manövrierfähigkeit und ruhigem Stand bei allen Arbeiten, ohne unerwünschte Ablenkung. Sie möchten Ihr fahrbares Gerüst auch auf sensiblen Bodenbelägen wie im Innenbereich einsetzen? Unterschiedliche Rollenmaterialien und Rollenbeläge machen’s möglich.

Dieses Rollgerüst gibt Gummi!

Räder aus Metall und Gummi eignen sich für Lösungen manuellen Transports jeder Art, in jedem Handwerks- und Industriesektor – auch im Gerüstbereich. Räder bzw. Radgarnituren, die aus Vollgummi bestehen und über Stahlfelgen verfügen, durch galvanische Zinkschicht gegen widriges Wetter korrosionsgeschützt. Sie fürchten dunkle Abriebspuren, sobald Sie das Rollgerüst bewegen? Spezielle, nicht verschmutzende Gummiräder in Grau hinterlassen keine Spuren auf der Fläche. Das Wichtigste: Geräuschlos im Betrieb, erfreuen Gerüstrollen aus Gummi bzw. Polyurethan (PU) durch flüsterleisen Lauf und einen geringeren Rollwiderstand auf glatten Böden – perfekt für Arbeiten im Innenbereich. Außerdem stoßfest, dämpfen Fahrgerüst-Rollen aus Gummi Schwingungen und vermeiden so Beschädigungen des Bodens. Sie selbst sind unempfindlich, was aggressive Substanzen angeht – und vertragen Temperaturen von minus 30°C bis plus 80°C.

Gerüstklasse 3: Spezialrollen für jedes Fahrgerüst

Belastbare Rollen der Gerüstklasse 3 aus Nylon (Polyamid bzw. PA) punkten mit Härte und Belastbarkeit. Je nach Empfindlichkeit des Bodens sind sie mit oder ohne Gummierung bzw. Gummimantel (Polyurethan-Belag) zu haben. So wichtig Material und Belag, noch entscheidender für die Wahl der Fahrgerüst-Rollen sind zwei andere Unterscheidungsmerkmale: Planen Sie einen überschaubaren Heimwerkereinsatz? Benötigen Sie ein klappbares Rollgerüst? Oder ein besonders belastbares Fahrgerüst für den großen Profieinsatz? Höhenverstellbarkeit und großer Durchmesser kennzeichnen das Profi-Rollgerüst, ob Vollgummi, Nylon oder gummiert mit Kunststoffkern.

Basic-Fahrgerüst: Kleiner Durchmesser, geringere Verkehrslast

Gut 1 kg leichte Lenkrollen aus Nylon-Vollmaterial sind schon mit einem Durchmesser von 125 mm, 150 mm oder 155 mm zu haben, sowohl unverstellbar und am Fahrbalken verschraubt als auch spindelbar (höhenverstellbar), um Höhenunterschiede der Stellfläche auszugleichen. Je nach Untergrund bieten sich Rollen an, deren Kunststoffkern ein Gummimantel aus Polyurethan umgibt. Was eine einzelne Rolle jeweils aushält, wird als Verkehrslast in kg angegeben. Kleinere Durchmesser stemmen etwa zwischen 125 und 250 kg (kN/ m²). Mit der Verkehrslast steigt auch die maximal mögliche Fahrgerüst-Belastung insgesamt. Für Zimmerfahrgerüste und Klappgerüste ist eine maximale Gerüstbelastung von 450 kg bei 2kN/ m²-Rollen völlig ausreichend; auch hier werden Arbeitshöhen von über 8 Metern erreicht.

Fahrbares Gerüst im Profi-Einsatz

Profi-Lenkrollen mit Spindel, aus Kunststoff mit oder ohne Hartgummiauflage auf der Lauffläche, starten bei Durchmessern von 200 mm. Die Belastbarkeit (Verkehrslast) in kg reicht bis zu Lenkrollen der Kategorie 1000 (10 kN zulässig) und Verstellbereichen bis zu 60 cm – für über 800 kg Gesamtbelastung. Zweifach kugelgelagerte Kraftlösungen, die über Spindelmutter mit Feststeller, Doppelbremshebel und Lastzentrierung in gebremstem Zustand verfügen – Rad und Drehkranz bremsbar. Lastzentrierung? Rollen mit zentrischer Lasteinleitung punkten besonders im Außeneinsatz: Das Betätigen des Bremshebels bringt die Rolle in zentrische Position zum Fahrgerüst-Rahmen, so dass sie in Ruheposition keine Ausladung hat – und ungewollte Gerüstbewegungen reduziert. Und: Ein großes, fahrbares Gerüst muss viel aushalten – seine Rollen mit Doppelstopp auch, weshalb auch die Rolllager weitgehend wartungsfrei, stoßunempfindlich und robust sein sollten. Es reicht, diese von Zeit zu Zeit mit handelsüblichem Öl zu schmieren.

Fahrgerüst: Zubehör und Sonderlösungen

Sonderbedarf bedienen Lenkrollen mit einem Polyurethan-Speziallaufbelag, der elektrisch leitfähig ist. Diese Spezialrollen wurden für empfindliche Böden entwickelt – und sind durch ihre Leitfähigkeit in explosionsgeschützten oder ESD-gefährdeten Räumen einsetzbar (elektrischer Ableitwiderstand laut DIN EN 12526 < 104). Außerdem bieten Unterlegplatten für Fahrgerüst-Rollen eine praktische Ergänzung immer dort, wo unbefestigter Untergrund im Spiel ist: Durchdacht geformte Unterlegplatten aus schlagfestem Kunststoff verteilen die Last gleichmäßig und verhindern, dass die Rollen in Rasen oder Erde einsinken – für festen, sicheren Halt.

Rollen für Ihr fahrbares Gerüst, kurzgefasst:

Gerüstrollen

  • gibt es mit kleinem bis großem Durchmesser
  • kleinere Durchmesser sind für das Heimwerker- und Klappgerüst ausreichend
  • auch kleinere Rollen sind spindelbar (höhenverstellbar) zu haben
  • große Durchmesser stemmen größtmögliche Belastungen im Profibereich
  • im Profibereich und Außenbereich sind spindelbare Rollen unverzichtbar
  • Rollen aus Nylon bzw. Polyamid sind extrarobust
  • leise Gummirollen oder Gummimäntel dämpfen und schonen empfindlichen Bodenbelag
  • spezielle Beläge stehen für sensible Rollgerüst-Einsatzbereiche bereit
  • praktisches Zubehör wie Unterlegplatten erweitern das Einsatzspektrum

Und: Nicht alle Gerüstrollen, im Set oft günstiger zu haben, sind mit jedem Rollgerüst kompatibel, sondern nach Fahrgerüst-System und Hersteller zu wählen, da auch sie festen Normen und Prüfungen unterliegen. Als Faustregel mag gelten: Je größer Wanddicke und Rohrdurchmesser, desto robuster und schwerer auch die Rollen (Details im jeweiligen Datenblatt). Nur die Wahl der richtigen Gerüstrollen garantiert eine sichere Manövrierfähigkeit des gesamten Rollgerüstes – und das maximal komfortabel, ohne unnötigen Kraftaufwand!

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Rollgerüst-ÜbersichtAufbauanleitungDIN EN 1004-1Lexikon

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Warum ein Marken-RollGerüst kaufen?

Marken-Rollgerüst · Qualität · Norm-Compliance

Warum ein Marken-RollGerüst kaufen?

Marken-Rollgerüste der Profi-Hersteller (Altrex, MUNK Günzburger, KRAUSE, Hymer, ZARGES, Albert, ASC) bieten gegenüber No-Name-Modellen einen entscheidenden Vorteil: Norm-Compliance, langfristige Ersatzteilversorgung und Garantielaufzeiten von 5 bis 15 Jahren auf Aluminium-Rahmen.

7 Profi-Marken
+ Eigenmarke
DIN EN 1004-1
alle compliant
5–15 Jahre
Garantie
BG-Bau
Förderung

Warum ein Marken-RollGerüst kaufen?

Rollgerüst kaufen: Dies spricht für echte Markenqualität!

Vielen Handwerkern und Bauunternehmen sind die Vorteile bewusst, die ein Fahrgerüstgegenüber fest installierten Gerüsten aufweist. Beim Rollgerüst kaufen wird trotzdem zu oft nur auf den Preis geschaut und nicht auf ausgezeichnete Markenqualität geachtet. Die Entscheidung für rollbares Alu-Gerüst renommierten Marken bietet dennoch zahlreiche Vorteile und sollte im Sinne von Funktionalität und Sicherheit unbedingt getroffen werden.

Was beim Rollgerüst kaufen für Markenqualität spricht

rollgeruest_aus_hochwertigen_materialien_gefertigtZugegeben – beim Rollgerüst kaufen werden Sie für echte Markenware einige Euro mehr investieren müssen. Genau dies rechnet sich langfristig durch die höhere Lebensdauer Ihrer Anschaffung, die Ihnen jedes fahrbare Alu-Gerüst in Markenqualität zusichern wird. Die Hersteller setzen bei der Anfertigung ihrer Gerüste ausschließlich auf hochwertige Materialien, auch die Produktion selbst erfolgt auf einem erstklassigen Niveau. Ein Unterschied, der sich im Arbeitsalltag erkennen und spüren lässt, beispielsweise an der Dicke der Alurohre und der Stabilität des aufgestellten Gerüsts.

rollgeruest_mit_gutem_preis-leistungsverhaeltnisBei einem Fahrgerüst namhafter Hersteller ist die gehobene Qualität sogar zertifiziert. Renommierte Prüfgesellschaften wie TÜV oder DEKRA nehmen jedes Modell vor dem Verkauf im Handel ab und geben Ihnen die Sicherheit, beim Rollgerüst kaufenkeine Kompromisse einzugehen. Achten Sie selbst beim Rollgerüst kaufen auf die Label der namhaften Prüfgesellschaften. In unserem Onlinesortiment finden Sie selbstverständlich ausschließlich Markenware, die mit ein oder mehreren der genannten Prüf-Label auszeichnet wurden.

Sicherheit beim Zubehör und der Ersatzteilversorgung

Wie lohnenswert die Anschaffung eines Markengerüstes ist, zeigt sich spätestens beim notwendigen Austausch einzelner Ersatzteile. Gerade bei einem minderwertigen Fahrgerüst müssen Sie damit rechnen, dass einzelne Teile schneller verschleißen und Ersatz beschaffen werden muss. Gerade kleinere Hersteller nehmen ihre billigen Gerüste mit den Jahren schnell aus dem Sortiment, so dass keine Ersatzteile mehr verfügbar sind. Ihnen bleibt nichts anderes übrig, als ein neues Rollgerüst zu kaufen.

Rollgerüst-kaufen-keine-Probleme-bei-ErsatzteilversorgungEin Markenhersteller befreit Sie von diesen Sorgen, da über Jahre und Jahrzehnte hinweg auf erprobte Baureihen vertraut wird. Sollte tatsächlich nach Jahren ein Verschleiß eingetreten sein, können Sie mühelos das entsprechende Ersatzteil für Ihr Rollgerüst kaufen. Dies gilt natürlich auch für das umfangreiche Zubehör, das namhafte Hersteller für jedes Alu-Gerüst im Sortiment haben. Nach dem Rollgerüst kaufen können Sie so eine gezielte Erweiterung Ihrer Ausstattung vornehmen und diese an Ihre betrieblichen Bedürfnisse anpassen. Je namhafter der Hersteller ist, umso mehr hochwertiges Zubehör werden Sie für Ihr Fahrgerüst finden.

Fahrgerüst in Markenqualität – ein Fazit

Natürlich ist beim Rollgerüst kaufen der Preis nicht vollkommen uninteressant. Kaum ein Unternehmen wird unnötig teures Geld für die Betriebsausstattung ausgeben wollen. Dennoch rechnet es sich, direkt in ein hochwertiges Alu-Gerüst eines bekannten Herstellers zu investieren, was besonders für das Fahrgerüst als mobile und flexible Variante gilt. Bei diesem Genießen Sie wertvolle Vorteile wie:

  • besonders lange Lebensdauer
  • TÜV- oder DEKRA-geprüfte Qualität
  • höhere Sicherheit
  • bessere Verarbeitung
  • erleichterte Beschaffung von Ersatzteilen
  • umfangreiches Zubehör

Um beim Rollgerüst kaufen die Qualität renommierter Hersteller mit einem fairen Kaufpreis zu verbinden, sind Sie in unserem Onlineshop richtig. Wir legen Wert auf erprobte Markenware, die über das Internet zu einem fairen Preis angeboten wird. Hierdurch erleichtern es wir auch Ihnen, sich für ein fahrbares Alu-Gerüst als Markenprodukt zu entscheiden!

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RollGerüste kaufen oder ein RollGerüst mieten?

Kaufen oder Mieten · NRW Rheinland · ab 45 €/Tag

RollGerüste kaufen oder ein RollGerüst mieten?

Rollgerüst kaufen oder mieten? Eine Faustregel: Ab 2–3 Einsätzen pro Jahr rechnet sich der Kauf. Bei einmaliger Sanierung am eigenen Haus oder gelegentlichem Bedarf ist die Miete sinnvoller — ab 45 €/Tag im Rheinland inklusive Lieferung und Abholung.

Kaufen
ab 2–3 Einsätzen/Jahr
Mieten
ab 45 €/Tag
Region
NRW Rheinland
Lieferung
inkl.

Ein fahrbares Gerüst ist in vielen Situationen die Alternative zu fest montierten Standgerüsten. Erhältlich in zahlreichen Ausführungen und ergänzt mit speziellem Zubehör bietet sich ein Fahrgerüst für zahlreiche Tätigkeiten im Innen- und Außenbereich an. Ein Aspekt, den Sie bei der Entscheidung zur Gerüstauswahl im Allgemeinen und ob Sie ein Rollgerüst kaufen oder mieten, berücksichtigen sollten.

Fahrbares Gerüst als Alternative zu fest montierten Gerüsten

fahrgeruest_mobil_und_schnell_einsetzbarfahrgeruest_fassade_eingeruestetEin Fahrgerüst ist in vielen Situationen die ideale Alternative zu herkömmlichen fest montierten Gerüsten. Durch seine spezielle Konstruktion eignet es sich für den Einsatz in den unterschiedlichsten Arbeitshöhen bis zu 20 Metern. Selbstverständlich entsprechen die Fahrgerüste höchsten Sicherheitsstandards, indem ausschließlich hochwertige Materialien mit größter Sorgfalt verarbeitet werden. So ist die Sicherheit in allen Arbeitshöhen zuverlässig sichergestellt. Verankerungsbohrungen, wie sie für herkömmliche Gerüste erforderlich sind, entfallen. Wenn Sie ein Rollgerüst kaufen, erhalten Sie zusätzliche Flexibilität, die sich positiv auf Ihre zeitliche Planung auswirkt. Unabhängig davon, ob ein fahrbares Gerüst im Handwerk oder im Heimwerkerbereich zum Einsatz kommt.

Rollgerüste kaufen oder RollGerüst mieten?

rollgeruest_für_wartungsarbeitenSelbstverständlich können Sie ein fahrbares Gerüst mieten – es stellt sich nur die Frage, ob dies wirklich effizient ist. Oder ob RollGerüste kaufen nicht die bessere Alternative ist.  Denn vor allem bei einem länger andauernden Einsatz ab 14 Tagen reduzieren sich die Kosten signifikant, wenn Sie ein Rollgerüst kaufen und nicht mieten.Denn bereits bei einem Einsatz von zwei Wochen haben Sie im Rahmen der Anmietung eines fahrbaren Gerüstes Gerüstkosten von ungefähr 400 Euro bei einer Arbeitshöhe von 12 Metern. Ein Argument, das vor allem im Handwerk dafür spricht, dass Sie ein Rollgerüst kaufen und nicht mieten. Doch dies ist nicht der einzige Vorteil. Ein wichtiges Thema ist die Unabhängigkeit bezüglich der zeitlichen Planung von Baustellen. Sind Sie von den Terminen eines Gerüstbauers bezüglich der Anlieferung und des Aufbaus des für Ihre Tätigkeiten benötigten Gerüstes abhängig, schränkt dies Ihre Flexibilität bei der allgemeinen Auftragsplanung ein. Mit einem eigenen Fahrgerüst erhalten Sie ein hohes Maß an Unabhängigkeit.

Fahrbares Gerüst – die Vorteile beim RollGerüste kaufen

Als Handwerker benötigen Sie ein fahrbares Gerüst in regelmäßigen Intervallen. Aber auch im Heimwerkerbereich bietet es sich an, für einfachere und selbst durchführbare Arbeiten am Haus zu jeder Zeit ein Fahrgerüst verfügbar zu haben. So erledigen Sie Reparaturen oder Verschönerungsarbeiten dann, wenn es zeitlich passt und optimale Witterungsbedingungen vorliegen.

  • Ein eigenes fahrbares Gerüst bietet zeitliche Flexibilität.
  • Rollgerüst kaufen ist unter Umständen bereits beim ersten Einsatz rentabel
  • Unabhängigkeit in der Terminplanung
  • Ein fahrbares Gerüst ist sicherer als eine Leiter
  • Schnelle Reaktionsmöglichkeit bei dringenden Arbeiten
  • Rentabel für Handwerker und Heimwerker

Rollgerüste kaufen und davon profitieren

Ein Fahrgerüst zu kaufen anstelle zu mieten bringt, wie bereits erwähnt, zahlreiche Vorteile mit sich. Der Aufbau dieser Gerüste ist einfach und zerlegt nehmen sie nur wenig Lagerplatz in Anspruch. Dies bedeutet zusätzlich einen mit geringem Aufwand verbundenen Transport im Hänger oder im Montagefahrzeug. Optimieren Sie Ihre Kosten, indem Sie ein Rollgerüst kaufen.

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Vorteil Rollgerüst – Wann kommt ein Fahrgerüst zum Einsatz?

Rollgerüst vs. Fahrgerüst · Sprachgebrauch · Profi-Einsatz

Vorteil Rollgerüst – Wann kommt ein Fahrgerüst zum Einsatz?

Rollgerüst und Fahrgerüst bezeichnen das gleiche Produkt: mobile, fahrbare Arbeitsgerüste aus Aluminium nach DIN EN 1004-1. Der Begriff „Fahrgerüst” ist häufiger im professionellen Bau-Sprachgebrauch, „Rollgerüst” im Handel und bei Privatkunden. Beide bezeichnen DIN-EN-1004-1-konforme Mobil-Gerüste.

Rollgerüst = Fahrgerüst
synonyme Begriffe
DIN EN 1004-1
Norm-Bezeichnung
mobile Bauart
mit Lenkrollen
Klasse 1–3
Lastklassen

Vorteil Rollgerüst – Wann kommt ein Fahrgerüst zum Einsatz?

Nicht für sämtliche Arbeiten an Mauern und Fassaden ist die klassische Leiter oder ein Standgerüst geeignet.

Mit einem Rollgerüst entscheiden Sie sich für eine mobile Alternative, die überall sinnvoll ist, wo Sie auf höhere Mobilität vertrauen wollen und das Aufstellen eines herkömmlichen Gerüstes zu kompliziert wäre. Im Folgenden erfahren Sie mehr zum Thema Fahrgerüst und entdecken die Vorteile vom Rollgerüst, die Ihnen das flexible Gestell zusichert.

Für welche Einsatzbereiche sich das Fahrgerüst anbietet

Rollgerüst Vorteil - Fahrgerüst-mit-guter-Statik-EngstelleWie standfeste Modelle wird ein Rollgerüst im Regelfall als Alu-Gerüst angeboten und sichert Ihnen die gleichen Qualitätsmerkmale in Stabilität und Sicherheit zu. Im Aufbau sind die speziellen Gerüste nahezu für alle Anwendungsbereiche geeignet, in denen Sie sonst über ein herkömmliches Gerüst nachdenken würden. Wenn die äußeren Umstände zu beengt sind oder häufiger an unterschiedlichen Fassaden auf dem gleichen Gelände gearbeitet wird, ist ein Fahrgerüst sinnvoller und müheloser einzusetzen als das Aufstellen mehrere Standgerüste.

Vorteil-Rollgerüst-bequemer-Aufstieg-durch-TreppengerüstDie Arbeit auf einem Rollgerüst wird auch in großen Höhen möglich, um beispielsweise mehrere Stockwerke über das gleiche Gerüst zu erreichen. Durch die Konzeption als Alu-Gerüst verfügt das Hilfsmittel über ein vergleichsweise geringes Eigengewicht, was den Transport über Ihr Gelände vereinfacht. Am neuen Einsatzort angekommen, lässt sich das Fahrgerüst über die integrierte Bremse festsetzen, wodurch die Standfestigkeit wie bei einem herkömmlichen Gerüst entsteht. Der Aufbau eines klassischen Gerüstes ist im Vergleich zu dieser Lösung oftmals viel zu zeitaufwändig und raubt Arbeitszeit.

Höchste Sicherheit und Beweglichkeit miteinander verbinden

Was bewegliche Lösungen für Fassadenarbeiten anbelangt, sind Leitern eine Konkurrenz für das Rollgerüst. Dieses bietet jedoch zwei wichtige Vorteile. Zum einen verfügt das Fahrgerüst über eine größere Stand- und Arbeitsfläche, je nach Modell lassen sich große Teile einer Fassade ohne Verschieben des Gerüstes verarbeiten. Eine Leiter bietet lediglich eine überschaubare Reichweite und macht ein regelmäßiges Bewegen notwendig.

Auch in puncto Sicherheit ist ein Fahrgerüst je nach Arbeitsprozess der Leiter vorzuziehen. Nach einmaligem Aufstellen und sichern über die Bremse schenkt Ihnen das Rollgerüst größte Bewegungsfreiheit, während die Leiter Sie in einer festen Position hält. Für eine Neuausrichtung wird ein Absteigen und Verschieben notwendig, während Sie auf einem fixierten Rollgerüst viele Schritte auf einer Ebene zurücklegen können. Bereits beim Kauf des Gerüstes sollten Sie die zu erwartenden Arbeitsbreiten und -höhen adäquat berücksichtigen, um unnötige Fahrten mit dem Rollgerüst zu vermeiden.

Das Fahrgerüst und seine wichtigsten Vorteile

Mit dem Fahrgerüst entscheiden Sie sich für den idealen Mittelweg zwischen Flexibilität im Arbeitsalltag, höchste Bewegungsfreiheit und Sicherheit bei allen Außenarbeiten. Zu den wichtigsten Vorteilen des speziellen Gerüstes zählen:

  • Robuster und strapazierfähiger Aufbau
  • geringes Eigengewicht als Alu-Gerüst
  • auch für Einsatzhöhen über 12 oder 14 m erhältlich
  • nach individuellen Bedürfnissen zusammenstellbar
  • TÜV-geprüfte Qualität und Sicherheit
  • gebremste Fahrrollen mit geringer Abnutzung

Mit einem Blick auf das Sortiment unseres Shops gewinnen Sie einen schnellen Überblick, welches Fahrgerüst Ihren individuellen Einsatzzwecken am ehesten entspricht. Gerne stehen wir Ihnen auch für eine persönliche Beratung zur Verfügung, um das ideale Gerüst für Ihren Industrie- oder Handwerksbetrieb auszuwählen. Außerdem ist das Fahrgerüst gegenüber dem klassischen Alu-Gerüst preislich attraktiv und dürfte sich auch für Ihr Unternehmen rentieren.

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Wer braucht ein fahrbares Gerüst? Rollgerüste für jeden Einsatzzweck

Einsatzbereiche · Maler · Trockenbau · Industrie · Dachdecker

Wer braucht ein fahrbares Gerüst? Rollgerüste für jeden Einsatzzweck

Fahrbare Gerüste finden Einsatz in nahezu jedem Handwerk: Maler und Trockenbauer nutzen schmale 0,75-m-Rollgerüste für Treppenhäuser und Wohnungen. Industrie und Anlagenbau setzen auf 1,35-m-Doppel-Plattform für beidseitiges Arbeiten. Dachdecker kombinieren Rollgerüst und ROOF-TOPPER-Schrägaufzug für Material-Transport.

Innen + Außen
flexibel
Maler/Trockenbau
0,75 m schmal
Industrie
1,35 m doppel
Dachdecker
+ ROOF-TOPPER

Wer braucht ein fahrbares Gerüst? Rollgerüste für jeden Einsatzzweck

Nie ohne! Ein fahrbares Gerüst unterstützen professionell, von Dach bis Fassade, innen wie außen, bei gewerblichen, industriellen oder ganz privaten Projekten.

Gerüst ist nicht gleich Gerüst – fachgerechter Gerüstbau muss zu Gewerk und Einsatzzweck passen. Sicherheit macht keine Kompromisse – konstruktive Spezialausrüstung trägt jeder Sicherheitsauflage Rechnung. Das Ziel: Konzentriert und effizient arbeiten, in jeder Höhe, bei jeder Last- und Breitenklasse, an jedem Ort. Aber welches Fahrgerüst passt zu welchem Einsatzzweck?

Rollgerüst und Fahrgerüst – für Dach und Fassade

fahrbares-Gerüst-Arbeiten-am-Dachfahrbares-Gerüst-Arbeiten-an-der-FassadeMaler-, Fassaden- oder Dacharbeiten stellen höchste Ansprüche an Steigtechnik und ein fahrbares Gerüst: Handwerker brauchen Bewegungsfreiheit, gleichzeitig müssen Werkzeuge und Materialien – gegen Herabfallen gesichert – genügend Platz finden. Zudem sind oft standardisierte Fahrgerüst Bauteile mit gewerkspezifischen Konstruktionen (wie Dachfangvorrichtungen, Staubnetzen etc.) zu kombinieren. Gerüstklasse 3, mit 200kg /m² belastbar, bietet Handwerkern und Material viel Spielraum. Darüber hinaus muss jedes Fahrgerüst auch in beachtlicher Arbeitshöhe und bei unebenem Untergrund mit schwankungssicherer Standfestigkeit überzeugen, aber gleichzeitig flexiblen Positionswechsel und das Versorgen großer Bereiche erlauben. Trotzdem hat ein Rollgerüst aus Aluminium nicht zuletzt dank seines geringen Eigengewichts das Zeug, die traditionelle Scherenarbeitsbühne im Handwerk abzulösen. Besser noch: Die einfache, verständliche Montage per Stecksystem ist hier – in jeder Phase des Auf- und Abbaus standgesichert – durch wenige Personen und ohne Werkzeug machbar. Von Rückenlehnen über Arbeitsplattform (inklusive Durchsteigklappe) bis zu großen, bremsbaren Lenkrollen (ab 200 mm Durchmesser), die einfach in den Fahrbalken (Traverse) eingesteckt werden – robust genug, um intensive Nutzung, Belastung und häufige Platzwechsel auf der Baustelle mitzumachen. Über Gewindespindeln verstellbar, lassen sich auch Höhenunterschiede sicher ausgleichen.

Thema Belastung: Wieviel darf Ihr fahrbares Rollgerüst tragen?

Spezielle Tabellen weisen die zulässige Gesamtbelastung – nach Rollgerüst Typ und Abmessungen – in kg aus. Auch auf der Belagsfläche gelagertes Material spielt eine Rolle: Eine Durchgangsbreite von wenigstens 20 cm muss frei bleiben! Sie möchten umfangreiche Arbeiten an Fassaden, Fenstern und Giebel durchführen oder Dachrinnen reinigen? Bitte nur bei ausreichender Stand- bzw. Arbeitshöhe! Feste oder teleskopierbare Ausleger, die per Bajonett-Verschluss aus Bodenrichtung montiert werden oder mehrfache Verankerungen an der Hauswand sorgen für Sicherheit. Zusätzlich schreibt der Gesetzgeber ab einer bestimmten Rollgerüst Höhe Ballastgewicht (in Einheiten von 10 kg) zur Sicherung vor (ablesbar in Ballastierungstabellen). Ergänzend kann ein Fahrgerüst mit Schrägaufstieg als mobile, breitstufige Zugangstreppe mit Sicherheitsgeländer den Weg auf eine Arbeitsplattform erleichtern – freistehend mit Auslegern oder wandverankert.

Rollgerüst im Innen- und Spezialbereich

Auch im Innenbereich leistet ein fahrbares Gerüst für den Innenausbau gute Dienste – bei Deckenarbeiten in großen Höhen, Renovierungs- und Reparaturarbeiten in (Elektro-)Handwerk, Industrie und Gewerbe, aber auch Glas- und Gebäudereinigung. Wie z. B. Zimmergerüste, die so bemessen sind, dass sie durch jede Zimmertür rollen. Um großfläche Deckenarbeiten durchzuführen, bietet sich ein fahrbares Gerüst mit möglichst großzügiger Arbeitsfläche (um 4 qm) an, ebenso für interne Reparaturen im Industriebetrieb. Entsprechend steht eine Reihe an Gerüstbreiten und Längen bereit – wahlweise mit Fahrtraversen oder Auslegern; Treppengerüste liefern Standhöhen bis zu 12 Metern (14 Metern Arbeitshöhe) in Innenbereichen. Wie berechnen? Die maximale Arbeitshöhe laut BGI663 meint die Plattformhöhe plus zwei Meter. Mit dem passenden Rollgerüst erreichen Sie auch die meisten Zonen von Werkshallen problemlos. Sie müssen Spezialsituationen meistern? Wie Eis, das sich unterwegs selbstständig macht, auf dem Weg vom LKW-Dach vor die Räder nachfolgender Autos? Als Chef einer Spedition wissen Sie um §1 Abs. 2 StVO: Mit einem mobilen Eisfrei Rollgerüst sind Sie auf der sicheren Seite. Wartungsfrei, langlebig und witterungsbeständig, lässt sich dieses freistehend aufgebaute Fahrgerüst ganzjährig für Reinigungsarbeiten und Reparaturen von Planen und Aufbauten auf optimaler Arbeitshöhe nutzen – und befreit auch große Gespanne von Eis und Schnee. Mit Gitterrostplattform ausgestattet, fällt Schnee und Eis einfach durch das Rollgerüst Raster – bei minimaler Rutschgefahr. Und sonst? Nutzen Sie das Fahrgerüst im Landschaftsbau bei Baum- und Heckenschnitt, für den komfortablen Zugang zu Baumaschinen oder zu hohen Industrie- und Lagerregalen.

Fahrbares Gerüst für Hobby und Heimwerker

Sie möchten ein Rollgerüst gelegentlich privat oder handwerklich nutzen? Ein – auf im Vergleich kleineren, feststellbaren Lenkrollen – fahrbares Gerüst für den Heimwerkerbereich eignet sich immer dort, wo Sie sich in geringerer Höhe sicheren Stand wünschen. Wie mit einem Kleingerüst als praktischer Helfer für Arbeitshöhen bis zu 3 Metern, bei kleineren Jobs rund ums Haus. Klappbar, können hier Plattformen in verschiedenen Höhen installiert werden. Flach zusammengefaltet gelagert und transportiert, ziehen Sie das mit automatisch arretierenden Gelenken ausgestattete Fahrgerüst für den Aufbau einfach auseinander und legen den Boden ein. Große Deckenflächen zügig bearbeiten? Bauteile montieren, Installationen unter der Decke vornehmen? Optional erhöhen Ausleger hier die Standsicherheit, ab einer Arbeitshöhe von 4 Metern kann allerdings Ballastgewicht vorgeschrieben sein. Auch Klappgerüste können Sie ohne Werkzeug stufenlos verstellen und an den Untergrund anpassen, die höhenverstellbaren Laufrollen sind schon vorinstalliert. Die Verwendung von gummierten Laufrollen schont den Bodenbelag beim Inneneinsatz. Ein schneller Allrounder – für innen wie außen!

Das kann Ihr fahrbares Gerüst!

Ein Rollgerüst eignet sich für:

  • Dacharbeiten
  • Fassadenarbeiten
  • Arbeiten auf unebenem Untergrund
  • Innenausbau, Deckenarbeiten
  • (Industrie-)Montage
  • Reinigung/Eisfreiheit im Bereich Spedition
  • den Heimwerkereinsatz
  • zahlreiche Arbeitshöhen und Belastungssituationen

Ganz gleich, welcher Einsatzbereich: Entscheiden Sie sich für ein geprüftes Rollgerüst und Fahrgerüst eines renommierten Herstellers. Die Vorteile? Jedes Rollgerüst passt genau – durch variable Möglichkeiten des Aufbaus und Ausstattungsvarianten – von Fahrbalken bis Ausleger, Rohrwandstärke bis Fahrrolle. Original-Steigtechnik renommierter Markenhersteller bietet Ihnen ein Rollgerüst Baukastensystem – bereit, allen Anforderung von Industrie, Handwerk und Heimwerkerbereich gerecht zu werden, mit Ersatzteilversorgung und Garantie auf Verarbeitung und Material. Hochwertige Technik erkennt man am Detail, Improvisieren war gestern: Mehr Sicherheit und Bedienkomfort steigern Ihre Effizienz – und sparen bares Geld.

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Was zu beachten ist, wenn Sie ein Fahrgerüst kaufen möchten

Fahrgerüst kaufen · Norm-Check · Lastklassen · Hersteller-Wahl

Was zu beachten ist, wenn Sie ein Fahrgerüst kaufen möchten

Beim Kauf eines Fahrgerüsts sind drei Punkte entscheidend: 1) DIN EN 1004-1-Konformität mit GS-Zeichen, 2) richtige Lastklasse (Klasse 3 = 200 kg/m² ist Maximum bei Rollgerüsten), 3) Hersteller-Garantie und Ersatzteilversorgung. Profi-Hersteller wie MUNK Günzburger geben 15 Jahre auf Aluminium-Rahmen.

DIN EN 1004-1
Norm-Pflicht
Klasse 1–3
Lastklassen
GS-Zeichen
TÜV-Test
15 Jahre
Garantie MUNK

Was zu beachten ist, wenn Sie ein Fahrgerüst kaufen möchten

Ein Rollgerüst lässt sich vielseitig und vor allem mobil einsetzen. Überall dort, wo kurzfristig Handwerks- oder Montagearbeiten vorgenommen werden sollen, bietet ein rollbares Alu-Gerüst zahlreiche unschätzbare Vorteile gegenüber fest installierten Gerüsten.

Doch Gerüst ist nicht gleich Gerüst und daher sollten Sie sich, bevor Sie ein Fahrgerüst kaufen, intensiv Gedanken darüber machen, wie oft Sie dieses benötigen, wo das Rollgerüst eingesetzt werden soll, wie viele Personen das Gerüst benutzen und welches Maß das Alu Gerüst hinsichtlich der späteren Arbeitshöhe haben sollte. Worauf Sie im Besonderen achten müssen, ehe Sie ein Fahrgerüst kaufen stellen wir für Sie übersichtlich im nachfolgenden Artikel dar.

Wo und wie soll Ihr neues Rollgerüst eingesetzt werden?

Möchten Sie ein Fahrgerüst kaufen, dann haben Sie die Wahl zwischen vielen unterschiedlichen Varianten und Größen. Zunächst einmal ist es wichtig zu entscheiden, ob Ihr neues Gerüst nur für Haushalts- bzw. private Zwecke zum Einsatz kommen soll oder ob Sie das Gerüst für den gewerblichen Einsatz nutzen möchten. In letzterem Fall muss das Gerüst deutlich höhere Belastungen aushalten können. Außerdem ist darauf zu achten, dass es sich besonders schnell und einfach auf- und abbauen lässt, um möglichst wirtschaftlich und effizient damit arbeiten zu können. In beiden Fällen ist es sinnvoll, sich für ein Alu-Gerüst zu entscheiden. Denn solche Gerüste sind sehr viel leichter ohne große körperliche Anstrengung aufzubauen. Ganz anders sieht es aus, wenn Sie ein Fahrgerüst kaufen, das aus Stahl gefertigt ist.

Soll das Rollgerüst außen und/oder innen eingesetzt werden

Je nachdem, ob der Haupteinsatzort bei Ihrem neuen Alu-Gerüst im Innen- oder Außenbereich liegt, müssen Sie ein Fahrgerüst kaufen, das den jeweiligen Unfallverhütungsvorschriften entspricht. Je nach Ausführung des von Ihnen gewählten Gerüsts sind zum Beispiel Arbeitshöhen zwischen 3,00 und 14.40 Metern zulässig. Sie sollten sich also bereits im Vorfeld Gedanken darüber machen, welche Arbeitshöhen Sie später erreichen müssen. Generell ist bei einem Rollgerüst für den Außeneinsatz die zulässige Arbeitshöhe geringer als für ein im Innenbereich verwendetes Alu-Gerüst – unabhängig davon, ob Sie ein Fahrgerüst kaufen, dessen tatsächliche maximale Arbeitshöhe höher liegt.

rollgeruest_arbeitshoehen_3,00m_14,00m

Machen Sie sich also in jedem Fall mit den einschlägigen Vorschriften vertraut, bevor Sie ein Fahrgerüst kaufen! Übrigens: Je häufiger Sie beabsichtigen, Ihr neues Rollgerüst zu nutzen, desto hochwertiger und stabiler sollte die gewählte Ausführung sein. Ein Alu-Gerüst, das im Handwerk nahezu jeden Tag auf einer anderen Baustelle eingesetzt wird und daher oft auf- und abgebaut werden muss, ist ständig hohen Belastungen ausgesetzt. Ein relativ preisgünstiges Rollgerüst für private Zwecke wird Sie daher im gewerblichen Einsatz nicht lange glücklich machen – es ist eher für sporadische Nutzung und relativ geringe Gewichtsbelastungen ausgelegt. Arbeiten Sie mit Ihrem neuen Alu-Gerüst oft auf engen, schwer zugänglichen Baustellen oder mit generell beengten Platzverhältnisse Am Einsatzort? Dann ist es sinnvoll, wenn Sie ein Fahrgerüst kaufen, das nicht mit einem Ausleger versehen ist, da dieser zusätzlichen Platz in Anspruch nimmt. Andererseits ist ein solcher Ausleger gerade für den Einsatz im Außenbereich mitunter sehr wichtig, da er Ihrem Rollgerüst zusätzliche Stabilität und eine verbesserte Statik und Belastbarkeit verleiht.

Wie viele Personen sollen auf de Alu-Gerüst arbeiten und welche Fläche soll abgedeckt werden?

Fahrgerüst kaufen - Rollgerüst breit - DeckenarbeitenFahrgerüst kaufen - Rollgerüst auf der TreppeEhe Sie ein Fahrgerüst kaufen, müssen Sie Gedanken darüber anstellen, wie viele Personen in der
Regel darauf arbeiten werden. Denn nur wenn Sie ein ausreichend breites Fahrgerüst kaufen ist es möglich, dass darauf mehrere Ihrer Mitarbeiter zeitgleich arbeiten können, ohne sich dabei “ins Gehege” zu kommen. Zudem sollten Sie sich darüber im Klaren sein, welche Arbeitsbreite sie mit Ihrem neuen Rollgerüst abdecken möchten. Je breiter das Gerüst ist, desto seltener müssen Sie es auf größeren Baustellen neu positionieren, was Arbeitszeit einspart. Dennoch sollten Sie ein Rollgerüst anschaffen, bei dem die maximale Länge der einzelnen Bauteile Ihre individuellen Transportmöglichkeiten nicht überschreitet. Es ist also ein Kompromiss zwischen möglichst hoher Arbeitsbreite und maximaler Lademöglichkeit zu finden, wenn Sie ein Fahrgerüst kaufen.

Folgende Gesichtspunkte sind also immens wichtig, wenn Sie ein neues Fahrgerüst kaufen:

  • Kaufen Sie ein Alu-Gerüst – es ist deutlich einfacher zu handhaben als eines aus Stahl.
  • Für die gewerbliche Verwendung nur ein Fahrgerüst kaufen, das über eine entsprechend Statik und ausreichend Stabilität verfügt.
  • Stellen Sie sicher, dass Sie ein Fahrgerüst kaufen, mit dem Sie die beabsichtigte Arbeitshöhe erreichen.
  • Wählen Sie ein Alu-Gerüst, auf dem Ihre Mitarbeiter ausreichend Platz haben, aber das Sie dennoch problemlos transportieren können.
  • Für den Einsatz bei beengten Platzverhältnissen ist ein Rollgerüst mit Ausleger nur sehr bedingt geeignet
  • Setzen Sie stets auf bewährte Marken-Qualität!

Indem Sie diese wenigen Punkte berücksichtigen, wenn Sie ein Fahrgerüst kaufen, stellen Sie sicher, dass Sie ein Rollgerüst erhalten, das all Ihren Anforderungen entspricht, sich effizient einsetzen lässt und das Ihnen über viele Jahre hinweg unschätzbare Dienste sowohl im privaten als auch im gewerblichen Einsatzbereich leistet.

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